Robben Island mit Kindern – Nelson Mandelas Gefängnis

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Ort Kategorie: Erleben und AnschauenOrt Schlagwörter: Bootsausflug und Insel

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    Auf Robben Island vor Kapstadt liegt das Gefängnis, wo Nelson Mandela den Großteil seiner 27 Jahre Haft verbrachte. Wenn man Robben Island mit Kindern besuchen möchte, muss man an einer der geführten Touren teilnehmen. Ist der Ausflug auch für Eltern mit Baby oder Kleinkindern in der Elternzeit geeignet? Ein echtes Gefängnis von innen zu sehen, dass könnte ja vor allem Jungs schon ein bisschen interessieren… Wir haben die Tour nach Robben Island mit Kindern gewagt und berichten nun davon.

    Wie gut funktioniert ein Ausflug nach Robben Island mit Kindern?

    Die Tickets für eine geführte Tour nach Robben Island sind häufig nicht spontan erhältlich, weil der Ausflug bei Touristen sehr beliebt ist. Daher solltet ihr für einen Ausflug nach Robben Island mit Kindern die Tickets ein paar Tage im Voraus entweder online oder am Abfahrtsort, dem Nelson Mandela Gateway, erwerben.
    Für die gesamte Tour müsst ihr mindestens vier Stunden einplanen. Nach den Regeln der Tickets solltet ihr eine halbe Stunde vor der festgelegten Abfahrtszeit am Pier sein. Dann heißt es leider erst einmal Warten. Im Stehen. Ohne große Ablenkungen für die Kinder. Dann geht es aber auf das Schiff, wo die Kleinsten jeweils eine Rettungsweste bekommen. Diese müssen sie die ganze Fahrt über tragen, auch wenn es drinnen im Schiff schon ohne Weste ziemlich heiß ist.
    Die 35-minütige Überfahrt zur Insel Robben Island kann durchaus etwas unruhig sein. Sowohl den Kindern als auch mir war bei dem Geschaukel und Hoch-Runter ziemlich unwohl, obwohl das Meer relativ ruhig aussah. Also ist die Überfahrt nach Robben Island mit Kindern nicht sehr schön, wenn jemand von euch einen empfindlichen Magen hat. Immerhin kann man das Schiff ein wenig erkunden und hat auch einen tollen Blick auf Kapstadt mit Tafelberg.
    Nachdem man auf Robben Island mit Kindern von Bord gegangen ist, wird man direkt wieder in einen Bus gesetzt. In diesem ersten Teil der Führung auf Robben Island werden die Besucher nämlich auch in die weiter entfernten Bereiche der Gefängnisinsel gefahren. Ziele sind das Dorf, in dem das Gefängnispersonal wohnte, und ein Steinbruch, wo die Gefangenen arbeiten mussten. Dazu gibt es vom Busfahrer informative Erklärungen. Leider ist der Bus wirklich ziemlich eng, pro Sitzreihe gab es fünf Plätze. Man muss dann eventuell für kleine Kinder schon aus dem Englischen übersetzen, damit sie wenigstens ein bisschen davon haben. Das ist also schon etwas anstrengend für Eltern und Kinder. Immerhin gibt es zwischendurch eine 15-minütige Pause zum Aussteigen, auf die Toilette gehen und eine Erfrischung / einen Snack kaufen.

    Ab ins Gefängnis auf Robben Island mit Kindern

    Nachdem der Teil mit dem Bus geschafft ist, darf man zu Fuß durch den Haupteingang in das eigentliche Gefängnisgebäude gehen. Auf Robben Island waren ja viele politische Gefangene der Apartheid-Ära inhaftiert, so eben auch Nelson Mandela als berühmtester Insasse. Die Führung geht dann also auch recht zielstrebig in den Zellentrakt, wo sich Nelson Mandelas Gefängniszelle befand. Für Kinder ist das wahrscheinlich das erste Mal der spannende Part, echte Gefängniszellen zu sehen… wie klein die sind und wie karg eingerichtet. Und die hohen Mauern um den Hof, ohne Aussicht auf irgendwas als den Himmel.
    Ein paar weitere Gebäude werden noch besichtigt, dann ist auch dieser zweite Teil der Führung auf Robben Island mit Kindern zu Ende. Zu Fuß wird man wieder „in die Freiheit entlassen“ – und für Eltern mit Kindern fühlt es sich nach so viel Zeit der Fremdbestimmung durch die Führung wirklich so an. Dann muss man trotzdem noch etwas auf das Schiff warten und die mehr als halbstündige Rückfahrt überstehen.

    Unser Fazit über Robben Island mit Kindern

    Nachdem wir wieder zurück waren, haben wir der ganzen Familie an der V&A Waterfront erst einmal ein großes Eis spendiert. Das war echt anstrengend! Ein schöner Familienausflug ist die Tour nach Robben Island mit Kindern sicher nicht. Es fällt eher in die Kategorie „Wow, dass wir das mit Kindern gemacht haben…! *schulterklopf*“

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